Gut beraten
zum kommunalen LWL-Netz

Wir beraten Sie zu allen Themen rund um den Ausbau Ihres Glasfasernetzes

Die Breitband Serviceagentur Tirol unterstützt Sie kompetent und zudem kostenlos beim Ausbau des gemeindeeigenen Breitbandnetzes. Teil dieser Leistungen ist auch individuelle Beratung durch unser geschultes Fachpersonal. Gerne beraten wir Sie umfassend in rechtlichen, technischen sowie wirtschaftlichen Fragen, um ein optimales Fundament für das zukünftige LWL-Netz Ihrer Gemeinde zu schaffen und einen erfolgreichen, reibungslosen Betrieb sicherzustellen.

Rechtlich

Damit Sie beim Breitbandausbau rechtlich auf der sicheren Seite sind, bieten wir Ihnen juristische Unterstützung an. So erarbeiten wir etwa für Gemeinden und Planungsverbände Standardverträge,  Muster und Empfehlungen. Zudem evaluieren wir laufend die aktuelle Gesetzgebung und passen unser Vorgehen entsprechend an.

Technisch

Neben der technischen Beurteilung von Teil- bzw. Gesamtprojekten quasi als kostenlose “Bauherrenvertreter” konzentrieren wir uns darauf, die Bereiche Netztopologie, Verlegemethoden, Netzwartung sowie Instandhaltung für Sie zu optimieren. Allein der Tiefbau verursacht drei Viertel der Projektkosten. Mit Hilfe alternativer Verlegemethoden lassen sich hier Kosten erheblich einsparen. Die tirolweite Netzentstörung sowie unsere neue Dokumentationsplattform runden das technische Angebot ab.

Wirtschaftlich

Bei der Entscheidung, ein gemeindeeigenes Glasfasernetz zu errichten bzw. zu erweitern, spielen finanz- und betriebswirtschaftliche Überlegungen eine wesentliche Rolle. Auch hier unterstützen und beraten wir Sie. Wir bieten Übersichten und Kontaktinformationen zu möglichen Fördergebern. Im laufenden Betrieb unterstützen wir Sie für einen erfolgreichen Netzbetrieb und bieten Vorlagen, Empfehlungen und Maßnahmen zur Steigerung der Anschlussraten und damit Einnahmen für eine zeitnahe Amortisation des Gemeindenetzes.

4 Phasen zum Gemeinde-LWL-Netz

Entscheidungsfindung & Sondierung
Planung
Umsetzung & Ausbau
Betrieb

Phase 1 – Entscheidungsfindung & Sondierung

Warum braucht man überhaupt Glasfasernetze? Reicht nicht das gut ausgebaute Mobilfunknetz mit der 5G-Technologie aus? Macht es denn in meiner Gemeinde überhaupt Sinn, ein kommunales Breitbandnetz zu bauen? Welche finanziellen und technischen Hürden kommen auf uns zu? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gilt es zu beachten? All diese Fragen müssen Sie bereits in der ersten Phase bis zum Grundsatzbeschluss im Gemeinderat beantworten – wir helfen Ihnen dabei! Kostenlos. Effizient. Und aus Sicht Ihrer Gemeinde.

  • Evaluierung des Ist-Zustandes der vorhandenen Infrastruktur
  • Evaluierung und Beratung zur Ausbaustrategie
  • Übersicht zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
  • Rechtliche Grundlagen
  • Grundlagen für eine rechtssichere Beschlussfassung

Phase 2 – Netzplanung

Nach der Entscheidung, ein kommunales Glasfasernetz auf Ihrem Gemeindegebiet auszubauen, steht die BBSA Tirol auch bei der Zusammenarbeit mit dem Planungsunternehmen Ihrer Wahl mit Rat und Tat an Ihrer Seite. Wir geben Ihnen bei der Erstellung der für Ihre Gemeinde passenden Netzkonzepte nützliche Hinweise und achten dabei genau auf die örtlichen Gegebenheiten. Zudem helfen wir Ihnen, öffentliche Gelder optimiert und im Sinne des Steuerzahlers einzusetzen. Kosten und Nutzen werden genau abgewogen und mit den vorhandenen Förderungsmöglichkeiten kombiniert.

  • Aufbereitete Ausbauempfehlungen und Standards für den Breitbandausbau nach neuestem, förderkonformem, interdisziplinärem Wissensstand
  • Zurverfügungstellung von Standardausschreibungen
  • Beratung und Standardvertragswerke für Infrastrukturmitnutzung
  • Planungscheck und Evaluierung der technischen Verlegemethoden
  • Unterstützung bei wirtschaftlichen Fragestellungen
  • Unterstützung bei rechtlichen Fragen

 

Phase 3 – Umsetzung & Ausbau

Während des Ausbaus Ihres Gemeindenetzes stehen wir Ihnen jederzeit in allen technischen Belangen zur Seite. Zusätzlich unterstützen wir Sie bei der Kommunikation mit der örtlichen Bauaufsicht sowie mit Ihren Bürgerinnen und Bürgern. Wir liefern Ihnen wertvolle Inputs zur Netzvermarktung und Erhöhung Ihrer Anschlussraten. Auch beim Umsetzen der Vertragsbeziehungen zur Herstellung der Hausanschlüsse und Sicherung des reibungslosen Betriebes können Sie auf uns zählen.

  • Fachliche Begleitung während der Umsetzung
  • Zur Verfügungstellung von Standardverträgen und EmpfehlungenBeratung bei technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen
  • Hilfestellungen für Kommunikationsmaßnahmen zur Bürgerinformation und Erhöhung der Anschlussraten am Gemeindenetz
  • Netzdokumentation mit Hilfe unserer Dokumentationsplattform

Phase 4 – Betrieb

Als starker Servicepartner sind wir auch nach dem erfolgreichen Breitbandausbau für Sie und Ihre Gemeinde da. Dabei ist uns die wirtschaftliche Optimierung Ihres Gemeinde-LWL-Netzes ein wesentliches Anliegen. So sind etwa die Erhöhung der Anschlussraten, etwaige Netzerweiterungen und eine regelmäßige Dokumentation aller Schritte maßgebliche Faktoren für ein nachhaltig reibungslos funktionierendes Breitbandnetz.

  • Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit Providern
  • Bereitstellung und Servicierung von Standardverträgen für den Netzbetrieb
  • Maßnahmen zur Erhöhung der Anschlussraten
  • Netzentstörungsbereitschaft
  • Unterstützung bei Wirtschaftlichkeitsrechnnungen
  • Bereitstellung und Betreuung unserer Dokumentationsplattform
  • Beratung bei Netzerweiterungen
  • Rechtliche Hilfestellungen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften
  • Unterstützung bei Meldeverpflichtungen und Kommunikation mit Behörden
  • Beratung bei technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen

10 Gründe für ein Gemeinde-LWL-Netz

Üblicherweise sind für die Breitbandversorgung Telekommunikationsunternehmen zuständig. Für diese Anbieter gilt jedoch keine Versorgungspflicht. Viele ländliche Gebiete, wo die Kundendichte für privatwirtschaftliche Rentabilitätsanforderungen nicht ausreicht, werden daher benachteiligt. Es entsteht eine Versorgungslücke. Das Land Tirol steuert genau dieser digitalen Kluft erfolgreich entgegen, indem es den flächendeckenden Glasfaserausbau maßgeblich fördert. Träger des Breitbandausbaus sind Gemeinden und Planungsverbände. Damit bleibt die Kommunikationsinfrastruktur in öffentlicher Hand. Und das wiederum bietet eine Vielzahl von Vorteilen:

  • 1. Daseinsvorsorge
  • 2. Open Access
  • 3. Parallelinfrastruktur
  • 4. Bedarfsdeckung
  • 5. Optimale Netzerrichtung
  • 6. Mitverlegung
  • 7. Amortisationszeit
  • 8. Budgetzuflüsse
  • 9. OPEX
  • 10. Flexibilität
Daseinsvorsorge

Die Breitbandinfrastruktur ist in Zukunft genauso essenziell, wie das Stromnetz, Wasserleitungen oder ein gut ausgebautes Straßennetz. Bei diesen Einrichtungen ist es jedoch kaum umstritten, dass sie in öffentlicher Hand sind. Dass das in der Telekommunikation bisher anders gesehen wird, ist einerseits ihrer Privatisierung geschuldet. Andererseits gewinnt sie für den Alltag von Privatpersonen und die gesamte Wirtschaft erst seit jüngerer Zeit zunehmend an Bedeutung.

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